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Die wichtigsten Führungsstile und wie Sie Ihren entwickeln 

Was ist ein Führungsstil?


Unter Führungsstile bezeichnet man ein Verhalten von Führungskräften gegenüber Mitarbeiterin in untergeordneten Positionen. Es handelt sich also, um ein immer wiederkehrendes Verhaltensmuster, welches situativ und konsistent ist.

Jene sind ein wichtiger Teil des Personalmanagements, wobei auch das Arbeitsklima davon beeinflusst wird. Ein solcher kann viel über die Unternehmenskultur sowie das Menschenbild im Unternehmen aussagen. Je nachdem zeigt sich, wie die Firma läuft und was es zur Zufriedenheit der Arbeitnehmer diesbezüglich zu sagen gibt.

Die verschiedenen Führungsstile sind jedoch so reintypisch eher selten vorzufinden, da es verschiedenste Einflüsse gibt, die diese miteinander vermischen.

Das kann die Qualifikation oder auch den Charakter ausmachen, weswegen sich keiner dieser Stile universell bestimmen lässt. Beim Thema Führungsstile gibt es nicht zwingend ein richtig oder falsch, da jedes Team anders arbeitet und es dadurch zu Unterschieden kommen kann. Entscheidungsspielräume sind dabei genauso ein wichtiges Thema, denn je nachdem, kann es nochmal anders aussehen. Führungsstile sind nicht zu pauschalisieren.



Warum Führungsstile zu kennen wichtig ist


Ohne den richtigen Führungsstil werden Sie nicht in der Lage sein Ihre Mitarbeiter erfolgreich zu leiten. Daher ist es wichtig die einzelnen Führungsstile nicht nur zu kennen, sondern auch zu verstehen. Nur dann erst können Sie klare Vorstellungen umsetzen, denn dann lernen Sie auch Ihre Stärken und Schwächen kennen.

Immerhin ist es ebenso wichtig Ihr Team richtig anzuführen, sodass die Mitarbeiter das Beste aus sich herausholen können. Somit lässt sich besser kommunizieren, wenn Sie erst verstehen, was für ein Führungsstil auf Sie passen könnte.

Wenn Sie erst über alles bescheid wissen, dann klappt es mit der Führung Ihrer Untergebenen um Einiges besser. Führungsstile sorgen also für eine bessere Arbeitsweise, was sich auf den ganzen Prozess innerhalb der Firma auswirken kann. Daher lohnt es sich, sich über alle Führungsstile Gedanken zu machen, um dann den Richtigen für sich herauszusuchen.

Führungsstile


Es gibt bestimmte Führungsstile, die einfach immer wieder vorkommen. Dazu gehören
  1. 1
    Autoritärer Führungsstil
  2. 2
    Demokratischer Führungsstil
  3. 3
    Laissez Faire Führungsstil
  4. 4
    Transformationaler Führungsstil
  5. 5
    Transaktionaler Führungsstil
  6. 6
    Charismatischer Führungsstil
  7. 7
    Bürokratischer Führungsstil
  8. 8
    Servant Leadership Führungsstil
  9. 9
    Situativer Führungsstil
Es gibt also unterschiedliche Führungsstile, die auch Unterschiedliches bewirken können. Es hängt immer mit von der momentanen Situation und der Person an sich ab.

Im Folgenden finden Sie diese mit ihren Vorteilen, Herausforderungen und alles nochmal an einem Beispiel erklärt.

1.Autoritärer Führungsstil


Vorteil: Beim autoritären Führungsstil ist die Entscheidung schnell getroffen, das Kompetenzniveau ist hoch und die Abläufe sind sehr kontrolliert. Durch Respekt oder sogar Angst vor Fehlern leisten Mitarbeiter.
Durch diesen Stil besteht jedoch die Gefahr, dass Mitarbeiter Eigeninitiative verlieren und eine Ratlosigkeit herrscht.

Herausforderung:  der Druck für den Vorgesetzten, der auf ihm lastet, da er fast alle Entscheidungen trifft.

Beispiel: Wenn das Unternehmen in Bedrängnis gerät und dringend produzieren muss. Der Chef weist die Mitarbeiter an, auf jeden Fall fertig zu werden und dabei keine Fehler zulässt.

2.Demokratischer / kooperativer Führungsstil


Vorteil: Der demokratische bzw. kooperative Führungsstil sorgt für mehr Motivation und Kooperation der Mitarbeiter. Hierdurch arbeiten sie selbstständiger, können ihre Meinung einbinden und ihre Leistungsfähigkeit erhöhen.

Herausforderung: Jedoch müssen Sie damit rechnen, dass Entscheidungen länger andauern. Viele Ideen müssen erst gefiltert und dann eingesetzt werden.

Beispiel: Eine Konferenz, wo alle Mitarbeiter eingeladen werden und ihre Meinung zu einem Projekt kundtun können.

3.Laissez Faire Führungsstil


Vorteil: Wenn die Führungskräfte so gut wie nie Handlungen oder Kontrollen mit einfließen lassen. Demnach haben die Mitarbeiter mehr freie Hand in Ihrem Handeln und können etwas nach ihren Vorstellungen leisten, wenn es keine konkreten Anweisungen gibt.
 
Herausforderung: Jedoch kann es sein, dass sie dadurch ihre Arbeit nicht richtig ausführen und es dadurch zu Kundenunzufriedenheit kommt.
Beispiel: Wenn eine Grafikfirma sich etwas Neues ausdenken soll, aber keine klaren Anweisungen vom Chef bekommt.

4. Transformationaler Führungsstil


Vorteil: Der transformationaler Führungsstil bei dem der Vorteil ist, dass Werte und Einstellungen gegenüber Mitarbeitern "transformiert" werden, so dass sie auf die Firma zugeschnitten sind. Viel eher treten Chefs so als Vorbilder auf, um so für eine Leistungssteigerung zu sorgen.

Herausforderung: Das Einzige, was sich eher als schwierig gestaltet, ist dass sich eher schwerer solche Führungskräfte mit dieser Einstellung finden lassen.

Beispiel: Wenn der Chef die Mitarbeiter mit einer Betriebsfeier motiviert, wenn sie sich anstrengen.

5.Transaktionaler Führungsstil


Vorteil: Der transaktionale Führungsstil ist eine Art Austausch zwischen Mitarbeiter und Führungskraft, wo auch der Vorteil des Ganzen liegt. Dieser Stil bezieht sich auf die Zielerreichung, was durch kurze Anreize als Motivationsindikator funktioniert.

Herausforderung: Dies kann sich in einen Nachteil wandeln, wenn die Mitarbeiter daran gewohnt sind, nach guter Leistung eine Belohnung zu bekommen. Die Motivation kann auch abstumpfen, wenn nicht dagegen angegangen wird.

Beispiel: Dies kann beispielsweise eine Zielvereinbarung zwischen Chefs und Mitarbeitern sein.

6. Charismatischer Führungsstil

Vorteil: Charismatische Führungskräfte haben häufig ein hohes Empathiempfinden und wirken auf viele Leute sehr anziehend, was sie auch ausnutzen, um die Mitarbeiter zu bestimmten Arbeiten zu bringen. Dies kann einen Vorteil haben, weil dadurch mehr auf die Mitarbeiter eingegangen wird und diese so selbst mehr Motivation finden bzw. sich auch gut aufgehoben fühlen.

Herausforderung:
Dies kann sich negativ auf die Entscheidungen auswirken, da nicht unbedingt alle gut sein müssen. Das Unternehmen ist so auch abhängig von einer Person.

Beispiel: Dies kann sich beispielsweise in einem Firmenchef äußern, der mit seiner Ausstrahlung alle seine Mitarbeiter in den Bann zieht.

7.Bürokratischer Führungsstil


Vorteil: Es werden klare Anweisungen gegeben und Macht wird durch Strukturen erst möglich. Somit sind Mitarbeiter auch nicht der Willkür von nur einer Person abhängig und weniger ungerechte Behandlungen sowie Fehlentscheidungen sind nun möglich.

Herausforderung: Durch die strengen Vorschriften bleibt jedoch weniger Flexibilität und die Selbsinitiative der Teammitglieder wird eingeschränkt. Zudem bleibt so wenig Entscheidungsspielraum der Vorgesetzten und es kann sein, dass Mitarbeiter ihre Motivation verlieren.

Beispiel: Beispielsweise bestimmen so Richtlinien, Stellenausschreibungen und Dienstanweisungen im Unternehmen eine tragende Rolle.

8. Servant Leadership Führungsstil

Vorteil: Vorteilhaft beim Servant Leadership ist, dass Führungskräfte ihre Macht mit dem ganzen Team teilen. Dadurch sind alle auf gleichem Stand und keiner wird wegen seiner Position grundsätzlich anders behandelt.

Herausforderung: Jedoch müssen Führungskräfte mit diesem Führungsstil gewisse Kompetenzen erfüllen wie zum Beispiel aktiv zuhören und in die Mitarbeiter einfühlen können.

Beispiel: Dies kann zum Beispiel sich so äußern, dass ein Chef mehr auf die Mitarbeiter eingeht und sie bestimmte Dinge auch ausführen lässt.

9. Situativer Führungsstil 


Vorteil: Es ist vorteilhaft diesen Stil zu führen, da mehr auf die Fähigkeiten der Mitarbeiter eingegangen wird. Es wird sich also an situativen Aspekten orientiert, wodurch die Führung angepasster ablaufen kann.

Herausforderung: Jedoch können Mitarbeiter mit einem bestimmten Reifegrad abgestempelt werden, wodurch sie keine Chancen auf eine Entwicklung haben.

Beispiel: Ein Oberbrandmeister kann nicht abstimmen lassen, wer welche Aufgabe bei einem Löscheinsatz übernimmt.

So erkennen Sie Ihren eigenen Führungsstil


Der richtige Führungsstil ist immer eine Frage der eigenen Persönlichkeit. Ganz werden Sie einen der Führungsstile nicht übernehmen können, aber zumindest der Ansatz kann schon dabei helfen.
Welcher dieser nun zu Ihnen passt, lässt sich an drei Punkten feststellen:

  • Art der Arbeit
  • Mitarbeiter
  • Eigener Lieblingsstil
So braucht es beispielsweise bei Arbeiten mit einem klaren Ablauf, Führungskräfte, die strukturiert sind und genaue Anweisungen geben. Dies ist noch nicht alles, denn es gibt noch bedeutend mehr, was dabei beachtet werden muss.

Der richtige Führungsstil sollte sich vor allem an den Mitarbeitern orientieren, da jeder anders und jede Firma auch etwas anders handhabt. Die Mitarbeiter sind das Kernstück der Firma und ohne sie läuft relativ wenig ab. Deswegen sollte umso mehr auf sie eingegangen werden.

Darum geht es dabei und zeitgleich müssen Sie sich über Ihre persönlichen Vorlieben im Klaren sein, da es immer Leute gibt, die manche Sachen anders sehen.
 
Zudem sollte der Stil möglichst authentisch sein und damit auch zu Ihnen passen. Es bringt wenig einen Führungsstil zu wählen, der Nachhinein nicht im entferntesten auf Ihre Persönlichkeit zugeschnitten ist.

Um Ihren eigenen Stil zu entwickeln, bedarf es bestimmter Punkte über die Sie sich Gedanken machen sollten:
  • Experimentieren
  • Feedback holen
  • Mentor suchen
  • Authentisch bleiben

Experimentieren


Beim ersten Punkt sollten Sie einfach versuchen sich auszuprobieren. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wichtig ist es daher sich verschiedenstes anzuschauen und vorher zu "proben" wie es auf die Mitarbeiter und die eigene Firma wirken könnte.
Dies geht nur, wenn Sie es auch selber in die Hand nehmen. Das können schon Kleinigkeiten sein, die Sie mit bestimmten Führungsstilen einmal ausprobieren. Verschiedene Ansätze können unter bestimmten Umständen einfach getestet werden. Zudem sollten Sie sehr flexibel dabei sein, weil eine gute Mischung es macht.

Feedback holen


Fast genauso wichtig wie Punkt 1 ist es, sich entsprechendes Feedback zu holen. Dies kann Ihnen schon bei manchen Sachen weiterhelfen. Konstruktive Kritik kann manchmal schon hart sein, aber trotzdem wird sie gebraucht. Wenn Sie keine entsprechende Beurteilung erhalten, dann wissen Sie auch nicht, ob Sie etwas falsch oder richtig gemacht. Gerade als angehende Führungskraft ist dies das A und O, damit der Prozess laufen kann.

Mentor suchen


Sie könnten auch mit anderen Führungskräften, die schon mehr Erfahrungen gesammelt haben, weiter vorankommen. Diese können als eine Art von Mentor fungieren und Ihnen wertvolle Ratschläge mit auf den Weg geben. Nichts schlägt Erfahrung, denn damit wissen die Leute, wie sie was zu handhaben haben. So können Sie einen guten Einblick in alles erhalten und finden Ihren Führungsstil vielleicht damit einfacher.
So finden Sie auch heraus, was bei einem erfahrenen Teamleiter zu seiner Anfangszeit geholfen hat. Dies braucht es, um weiter vorzukommen. Es gibt immer Momente, wo Sie nicht weiterwissen werden. Daher ist es gut sich für diese einen Mentor zu holen.

Authentisch bleiben


Trotz der Tatsache, dass Sie Ihren Stil finden müssen, heißt dies noch lange nicht, dass Sie sich deswegen umkrempeln müssen. Es wirkt dann alles eher gekünstelt, da Sie beim Perfektionieren von einem der Führungsstile eventuell versuchen werden etwas gegen Ihre sonstige Moral zu tun.

Genau das ist falsch und dann haben Sie nicht den richtigen Stil gewählt. Viel eher sollten Sie etwas tun, was Ihre Stärken noch mehr hervorhebt und Sie somit weiter vorantreibt. Nur so wirken Sie authentisch und Ihre Mitarbeiter werden auf Sie hören.

Teilweise werden bestimmte Führungsstile in diversen Berufen verlangt, da sie von großer Bedeutung sind und dort Vorteile mit sich bringen. Dennoch ist eine gute Mischung nicht verkehrt, da so besser auf diverse Situationen reagiert werden kann.

Bis sich das durchsetzt, wird jedoch einige Zeit vergehen und es bedarf vor allem emotionaler Intelligenz, um weiter voranzukommen. So nehmen professionelle Chefs verschiedene Stile an, um unterschiedliche Ziele zu erreichen und die Karriereleiter hochzusteigen. Die verschiedenen Arten müssen verstanden werden, sodass Sie effektiv handeln können. Nur so ist es möglich das Beste aus dem eigenen Team herauszuholen.

Welcher Führungsstil ist der Bevorzugte?


Eigentlich wird kaum ein Führungsstil den Mitarbeitern gerecht, jedoch gibt es einen, er sich perfekt anpassen lässt.

Es handelt sich hierbei, um den situativen Führungsstil.

Dadurch fühlt sich keiner der Mitarbeiter benachteiligt und die Leistung jedes Einzelnen kann sich dadurch steigern. Jeder Angestellte kann so je nach Reifegrad, Aufgaben sowie Fähigkeiten gefördert werden.

Insgesamt ist dieser anders als diverse Führungsstile, da er in vier Stufen unterteilt werden kann.

Es geht hierbei um die Personen, Aufgaben und die Positionsmacht vom Vorgesetzten. Daher gibt es nicht die eine Methode, um den situativen Führungsstil umzusetzen. Führungsstile sind allgemein komplex und dies schließt den bevorzugtesten Stil nicht aus. Aber eben, weil Sie diese nicht komplett übernehmen können, kann alles relativ flexibel in Angriff angenommen werden.

Vor allem sollten Sie situativ Ihre Führung an die Verhaltensweisen der Mitarbeiter richten und so auch die Aufgabenverteilung gestalten.

Mitarbeiter stellen nämlich auch bestimmte Anforderungen und wenn Sie diese halten wollen, dann könnte das DISG Persönlichkeitsprofil Ihnen weiterhelfen. Jenes geht davon aus, dass jeder Mensch im Laufe seiner Zeit eine Entwicklung durchmacht. Es lassen sich hierbei vier Grundtypen unterscheiden:

Der Typ D wird als dominant beschrieben. Solche Typen sind sehr entscheidungsstark, durchsetzungsfähig und risikobereit. Außerdem wirken sie sehr autoritär und sind jene, die gerne das Kommando bei einer Sache übernehmen.

Der Typ I ist eher initiativ, was bedeutet, dass dieser kommunikativ und teamfähig ist. Zudem sind sie begeisterungsfähig, was solche Typen dazu bringt andere Menschen mitzureißen und sind zu guter Letzt vielseitig interessiert.

Der Typ S ist dagegen wert-konservativ, wodurch Gewohnheiten und Routine ihm mehr Sicherheit gibt. Daneben zeichnen sie sich durch Ausdauer und Geduld aus. Sie weisen meist großes Fachwissen in ihrem Spezialgebiet aus.

Der Typ G zeichnen sich durch Gewissenhaftigkeit aus, weswegen sie sehr qualitätsbewusst sind und zur Perfektion neigen. Jene konzentrieren sich auf Fakten und hinterfragen erstmal alles kritisch.

Je nach Reifegrad wird die Führung entsprechend angepasst. Dies kann sich in dirigieren, trainieren, unterstützen oder delegieren bemerkbar machen.

Je nach Typ des Mitarbeiters kann es ganz unterschiedlich ausfallen. Es ist daher umso wichtiger situativ den Reifegrad genau festzulegen. Dies soll auf persönlicher, sachlicher oder psychologischer Ebene geschehen.

Dies kann auf jede Person unterschiedlich angewandt werden. Was bei einem Mitarbeiter gilt, muss nicht auch bei anderem so sein.

Zudem sollten alle die Möglichkeit haben, Hilfe zu bekommen, die sie benötigen. Führungsstile vermögen je nach Situation sehr aufwendig zu sein. Jedoch steckt dahinter enormes Potenzial sowie Leistungen und mentaler Qualität.

Dies alles kann erreicht werden, wenn Sie Ihren situativen Stil richtig umsetzen.

Im Folgenden nochmal die Reifegrade nacheinander aufgelistet.

1.Derigieren - Geringer Reifegrad 


Abhängig vom Reifegrad lässt sich der Führungsstil ableiten, weswegen bei einem geringen Reifegrad, dirigieren die passende Variante ist. Meist fehlt dem Mitarbeiter dabei das nötige Fachwissen und ebenso an Motivation.

Daher sollten Sie situative Führungsstile in dem Fall Aufgaben-und Personenorientiert ausrichten, um dies fördern zu können. Als Vorgesetzter ist es daher angebracht genaue, detailreiche Anweisungen zu geben, sodass Ihr Mitarbeiter weiß, was er zu tun hat.

Genaue Erwartungen sind gleich zu Beginn zu kommunizieren, immerhin mangelt es der Person lediglich an Erfahrung.

Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser. Sie sollten auf Nummer sicher gehen und schauen, ob der Mitarbeiter all Ihren Anforderungen gerecht geworden ist und seine Aufgabe zufriedenstellend erledigt hat.

2. Trainieren - Mittlerer Reifegrad


Hier sind Sie quasi eine Stufe weiter. Der Mitarbeiter muss trotz alledem noch gelenkt und überwacht werden, aber er ist nicht mehr so unbedarft wie zuvor. Fortschritte sollten unterstützt werden, denn nur so geht es tatsächlich bergauf.

Entscheidungen sind zudem weiterhin zu besprechen und dabei ist es wichtig, dass der Mitarbeiter selber seine Vorschläge mit einbringt. So kann auch festgestellt werden, wo noch das Problem liegt, dass die Arbeit nicht hundertprozentig richtig erfüllt wird.

Immerhin wollen Sie irgendwann an einen Punkt kommen, wo es nicht mehr so ist. Nur so kann Ihr Mitarbeiter seine Kompetenzen systematisch erweitern, was für den gesamten Firmenprozess nur von Vorteil sein kann.

Trainieren Sie ihm bestimmte Verhaltensweisen an, die er in den richtigen Situationen zum Einsatz bringen kann. Manchmal ist es nur ein kleiner Fehler, der ausgemerzt werden muss und es läuft wieder alles gut.

Dann findet Ihr Mitarbeiter mehr Motivation in der Arbeit, wenn er selber merkt, dass es weiter vorangeht. Ein gutes Training schlägt nichts und kann den Arbeitnehmer nur noch weiter über sich hinauswachsen lassen. Dies kommt in dem Sinne beiden Seiten zugute, da jeder etwas davon hat.

3. Unterstützen - Höherer Reifegrad


Wenn sich Ihr Mitarbeiter in der Zeit eingearbeitet hat, dann sollten Sie ihn als nächstes im eigenverantwortlichen Handeln unterstützen. Selbstständigkeit ist in der Arbeitswelt von großer Bedeutung. Nichts mehr geht mehr ohne sie.

Der Mitarbeiter muss genau wissen, welche Aufgaben, wann zu erledigen sind. Und das ohne die Hilfe von Führungskräften. Zwar lassen Sie ihm auch ab und an Aufgaben zuteil werden, jedoch muss erkannt werden, wo noch etwas zu tun ist. So läuft der Prozess in der Firma richtig flüssig, wenn jeder genau weiß, was er zu tun hat.

Zudem ist die Verantwortung in entscheidenden Situationen unter den Arbeitnehmern zu teilen, um so weitere Lösungsansätze zu finden. Mitarbeiter müssen sich untereinander unterstützen. Teamarbeit spielt hier eine tragende Rolle.

Dieser Führungsstil richtet sich eher weniger nach den Aufgaben, da diese mittlerweile klar und deutlich sind. Viel eher ist er an Persönlichkeit gerichtet, da sich noch etwas im Wesen ändern muss.

Bestimmte Eigenschaften werden einfach vom Arbeitnehmer erwartet. Nicht nur arbeitstechnisch sollte es passen, sondern ebenso vom Persönlichen her. Ihre Rolle ist es dafür zu sorgen, dass dies alles genauso klappt.

4. Delegieren - Hoher Reifegrad


Bei der höchsten und letzten Stufe hat sich der Mitarbeiter schon ziemlich weiterentwickelt. Mit der richtigen Einstellung und einer guten Motivation kommt der Arbeitnehmer nun schon viel besser auf Arbeit zurecht.

Ein Vorgesetzter braucht hier kaum noch einzugreifen, da alles in der Regel ohne Probleme abläuft. Demnach wird hier eher weniger auf die Aufgaben oder die Person eingegangen, da es gar nicht mehr nötig ist.

Nun kommt es eher darauf an, dem Mitarbeiter Freiräume zu gewähren. Das Delegieren von Aufgaben ist dabei die eine Sache und die andere ist, dass langfristig Aufgaben abgegeben werden, wodurch die Verantwortung auf dem Arbeitnehmer lastet.

Auf dieser Stufe wird dem Mitarbeiter deutlich mehr zugetraut, was sich in den einzelnen Aufgaben widerspiegelt. Zusätzlich zur Entwicklung kann eine Weiterbildung viel helfen, gleiches gilt für Beförderungen, wenn der Mitarbeiter qualifiziert genug dafür ist.

Fazit


Die einzelnen Führungsstile könnten unterschiedlicher nicht sein und das macht jeden so besonders. Entscheiden Sie selbst, was hier für Sie passt. Es muss nicht der bevorzugteste Stil sein, sondern einer, der wirklich angewandt werden kann. Dies hängt zum einen von der Person des Chefs ab, aber ebenso von der Firma und den Mitarbeitern.

Unterschiedliche Führungsstile erfordern unterschiedliches Arbeitsklima, um tatsächlich erfolgreich zu sein.
Dies kann durch diverse Praktiken einfach herausgefunden und dann nur noch umgesetzt werden.

Dabei kann es helfen, wenn die Führungskräfte von erfahrenen Leuten, den ein oder anderen Tipp erhalten, um weiterzukommen. Immer wieder die Gespräche mit den Mitarbeitern zu suchen, wirkt nochmal ganz anders. So sind Sie nicht zu abgehoben und die Arbeitnehmer fühlen sich dadurch auf eine Stufe gestellt.

Motivation und Leistung lässt sich mit der richtigen Führung trainieren. Es kann schon viel ausmachen, wenn der Führungsstil an die Situation angepasst wird. So ganz einen Stil wird nämlich keiner übernehmen können, aber zumindest können solche miteinander kombiniert werden.

Über den Autor

Dieter Zibert

Dieter Zibert ist Projektmanagement Consultant mit langjähriger Erfahrung im Projektportfolio-Management, Aufbau von professionellen PMOs, Business Transformation, Change Management, hybriden Projektmanagement durch Anwendung von klassischem, agilem und Critical Chain Projektmanagement und in der Anwendung von TOC Prinzipien, um signifikante Verbesserungen für die Kunden zu erzielen.

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