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Was macht ein High-Performance Projektteam aus? 

Genauso wichtig wie die Strukturierung eines Projektes, ist es auch fähige Menschen an seiner Seite zu haben, die dieses erst verwirklichen können. Es ist demnach auch wichtig auf die einzelnen Menschen einzugehen, sodass sie zu Höchstleistung auflaufen. Doch was macht ein solches Projektteam eigentlich aus?

Das sind die Merkmale von einem guten Projektteam


Ein High-Performance Team hat verschiedene Merkmale, die es erst zu einem solchen machen.
Insgesamt sollte vor allem eine gemeinsame Vision bestehen. Was wollen die einzelnen Teammitglieder erreichen? Stimmt es tatsächlich überein?

Die Beziehungen untereinander müssen belastbar sowie vertrauensvoll, sodass die Projekte viel flüssiger laufen können. Selbst in stressigen Situationen blickt das Projektteam durch und sie brauchen sich keine Gedanken darüber machen, dass ein Prozess verlangsamt wird. Jedes Teammitglied hat eine klare, aber auch flexible Rolle. Im Ernstfall vom Ausfall anderer Personen, kann eine andere dafür einsprengen.
Die Lösungsorientierte Haltung ermöglicht es so, dass alle vom Team hinter den diversen Entscheidungen stehen.

Zudem hat so jeder seinen Raum für Eigeninitiative und Freiraum an sich, was für Motivation sorgt. Und auch der Teamerfolg steht über dem Einzelerfolg und jeder bekommt in der Gruppe gutes Feedback. Das Team ist räumlich zusammen und befindet sich der Struktur-Beziehungsebene.

Messen Sie die Bedingungen für Ihr High-Performance Projektteam


Mit dem „Team Learning and Psychological Safety Survey“ können Sie ganz einfach herausfinden, ob die Voraussetzungen für ein High-Performance Team gegeben ist.

Sie als Teamentwickler können den Standort eines solchen Teams hervorragend messen, was meist in einer bestimmten Zeitspanne stattfindet. In dem Fragebogen hierzu geben die einzelnen Items ganz konkrete Anhaltspunkte und zeitgleich finden Sie heraus, welche Maßnahmen dafür ergriffen werden können. Es kann daher hilfreich sein einen solchen Fragebogen mit einzuführen, der dafür sorgt, dass das Team sich selber einschätzt.

Fehler bei der Entwicklung eines High Performance Teams


Häufig neigen Geschäftsführer dazu andere zu erfolgreiche Teams zu kopieren, was jedoch dann nicht so läuft wie es soll. Augenscheinlich wird also jedem das optimale Tool in die Hand gegeben, was für wirtschaftlichen Erfolg sorgen soll. Jedoch werden dabei oft die Rahmenbedingungen, Selbstorganisation sowie Selbstfindung sind Aspekte, die häufig ganz vergessen werden, da sie vielleicht eher erstmal unwichtig erscheinen.

Dabei wird der eigentliche Mehrwert der kopierten Tools und Methoden gar nicht erst hinterfragt, sodass es eher nach hinten losgehen kann. Das nennt sich auch Cargo-Kultur, was sogar für eine schlechtere Performance vom Projektteam sorgen kann.

So verstehen die Mitglieder des Teams nicht, warum sie auf einmal alles ändern sollen und haben so auch keinerlei Entscheidungsfreiraum mehr. Eine vermeintliche High Performance wird durch klassisches Führungs- und Performance Management einfach kontrolliert.

Wissen über den Kunden - Bei High Performance an oberster Stelle


Um sich einen Wettbewerbsvorteil zunutze zu machen, ist es wichtig umfangreiches Wissen über die Zielgruppen anzuhäufen. Nur so kann sich das Projektteam empathisch mit den bestehenden Problemen auseinandersetzen und können so erst ihre eigenen Lösungen dafür entwickeln.

Nur so können Sie an die Wünsche des Kunden richtig appellieren und haben eine Wahrscheinlichkeit im Markt fest dazustehen. Um dies zu erreichen, ist Hintergrundwissen das A und O, was durch konkrete Maßnahmen in der Marktforschung zustande kommen kann. Es erfolgt so ein regelmäßiger Austausch mit der Zielgruppe, um sich entsprechend anzupassen.

Die Phasen der Gründung eines High-Performance Teams


Ein großartiges Projektteam lässt sich nicht von heute auf morgen erstellen, denn vorher muss dieses erst bestimmte Phasen überwunden haben.

Die erste davon ist das sogenannte "Forming", welches damit beginnt, dass sich erst einmal ein neues Team bildet. Dieses sollte langsam, aber sicher die gemeinsame Ziele, Chancen und Herausforderungen erkennen, sodass daran effektiv gearbeitet werden kann.

In dieser Phase sind die Mitarbeiter häufig sehr motiviert und zeigen nur die beste Seite von sich, wobei zwischenmenschliche und systematische Probleme erstmal nicht erkannt werden.

In der 2.Phase dem "Storming" ergibt sich ein sehr entscheidender Wendepunkt, denn hier wird sich schon entschieden, ob das Team gut zusammenarbeiten kann oder nicht.
 
Teammitglieder lernen sich nach und nach immer besser kennen, sodass auch bekannt wird, wo Schwächen und Stärken jedes Einzelnen als Menschen so liegen. Konflikte können so nicht ausgeschlossen werden, weswegen es wichtig ist über Probleme offen zu sprechen.

"Norming" beschreibt die 3.Phase in der das Projektteam große Konflikte überwunden hat und weiterhin besteht. Erst hier bildet sich ein richtiger Zusammenhalt, sodass eine Zusammenarbeit effektiv organisiert werden kann. Dazu gehören transparente Prozesse, Aufgabenverteilung und Prinzipen der Zusammenarbeit.

Die "Preforming" Phase, welche auch die Letzte ist, ist das Team bereits Leistungsstark geworden. Hohe Produktivität, Effizienz und Selbstorganisation sind bereits fester Bestandteil des ganzen Teams geworden, was auch seine Auswirkungen hat.
Eine einheitliche Teamkultur ist vorhanden, wo auch Respekt und Selbstschätzung integriert sind.

Der Leistungsträger von High- Performance Teams


Der Leistungsträger eines Teams sorgt dafür, dass dem Unternehmen ein gewisser Mehrwert geboten wird, der es immer weiter nach vorne treibt. Diesen Mehrwert spenden High Performance Teams jedoch nicht als Individuum, sondern eher auf Gruppenebene.

Durch Markt-und Kundennähe hat sich dies derweil so etabliert, sodass die Leistungen eines Einzelnen eher nur als Teil der gesamten Gruppe gesehen werden.

Dieses Mindset haben High Performance Gruppen


Das Mindset jedes Einzelnen richtet sich hierbei an Selbstverbesserung, sodass sich alle daran orientieren nicht auf einer Stelle stehen bleiben zu wollen.

Eine Selbstreflexion auf der Einzel-und Teamebene ist dabei eine Voraussetzung, denn das hat erst wirklich Potential. Über das Regeldenken wird hier hinausgewachsen, um sich selbst Prinzipen zu überlegen mit denen es am besten funktioniert.

Die eigene Regelfindung ist nämlich um Einiges wichtiger und kann Sie zeitgleich flexibler machen.

Das macht High Performance Teams so erfolgreich


Ein sehr zentraler Faktor in solchen Teams ist vor allem die psychologische Sicherheit, welche von allen im Team wahrgenommen wird. Sie fühlen sich sicher,auch Mal Risiken zu wagen, Feedback zu geben, aber auch Kritik anzunehmen. Es wird nämlich in dem Glauben gehandelt, dass sich daraus kein Nachteil ergibt. So werden nämlich Ideen mutig herangebracht und es entsteht erst Neues.

Ebenso mit herein spielt Zuverlässigkeit, welche sich aus gemeinsamen Werten und Prinzipien ergibt. Diese Kultur, die dadurch entsteht, basiert auf Verbindlichkeit sowie geteiltem Commitment. Teams können ihre Ziele so genau "in time" erreichen.

Struktur und Erwartungsklarheit darf hier auch auf keinen Fall fehlen. Somit ist jedem klar, welche Erwartungen und Ziele der Performance bestehen. So übernehmen die Mitglieder Eigenverantwortung für Umsetzung und Erreichung der jeweiligen Ziele.

Es kann so beispielsweise helfen in aufgeteilten Teams zu agieren, sodass eine gewisse Transparenz besteht, was Teamziele und Herausforderungen betrifft. Ein agiler Prozess ist darin involviert, sodass das Team flexibel handeln kann.

Daneben ist Bedeutung ein sehr wichtiger Faktor, der dafür sorgt, dass jedes Teammitglied, auch emotional mit den Zielen der Gruppe verbunden ist. Aufgaben und Herausforderungen haben so eine persönliche Bedeutung im Team. Gleiches gilt für die eigene Arbeit mit der eigene Ziele und Interessen verfolgt werden können, wodurch sich erst Motivation bildet.

Daraus ergibt sich Wirksamkeit auf die der Erfolg erst aufbaut. Alle Teammitglieder wissen über ihre persönliche Bedeutung bescheid, wodurch auch der übergeordnete Rahmen der ganzen Aufgaben transparent und klar ist. Ein Sinn steht im Fokus, wodurch Motivation und Handlung beeinflusst.

Fazit


Insgesamt kann ein High-Performance Projektteam also dafür sorgen, dass Prozesse im Unternehmen viel flüssiger ablaufen als jemals zuvor. Zeitgleich wird auf die Mitarbeiter eingegangen, die daraus auch ihren eigenen Nutzen ziehen können.

Demnach hat jeder gleichermaßen etwas davon, woraus sich auch Motivation aufbaut. Dies ist besser als einen aggressiven Führungsstil zu nutzen, um die Mitarbeiter antreiben zu wollen. Dies schürt eher Angst untereinander, was sich im Nachhinein kontraproduktiv auswirkt. 

Haben Sie erst ein solches Team aufgebaut, dann können Sie viel mehr umsetzen und Ideen funktionieren nur auch, wie Sie es sich vorgestellt haben.

Über den Autor

Dieter Zibert

Dieter Zibert ist Projektmanagement Consultant mit langjähriger Erfahrung im Projektportfolio-Management, Aufbau von professionellen PMOs, Business Transformation, Change Management, hybriden Projektmanagement durch Anwendung von klassischem, agilem und Critical Chain Projektmanagement und in der Anwendung von TOC Prinzipien, um signifikante Verbesserungen für die Kunden zu erzielen.

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